Electrosonic und PIXERA transformieren das Besuchserlebnis im US WWI Museum

Für die Neugestaltung des National WWI Museum and Memorial in Kansas City integrierte Electrosonic zahlreiche hochmoderne AV‑Systeme, koordiniert durch die Medienserverplattform von AV Stumpfl.

Wallern a.d. Trattnach (Österreich), 10. Februar 2026 – Die Echtzeit-Medienserverplattform PIXERA von AV Stumpfl bildet das Herzstück der kürzlich erfolgten technologischen Erneuerung des National WWI Museums and Memorials in Kansas City, Missouri. Entworfen und integriert wurde diese von Electrosonic, einem preisgekrönten Anbieter von audiovisuellen und technologischen Dienstleistungen.

PIXERA unterstützt das Ziel des National WWI Museums and Memorials, Besucher mit unterschiedlichen Lernstilen anzusprechen. Dazu werden Medien in den modernisierten Räumlichkeiten des Museums verteilt und synchronisiert. Diese umfassen das Theater, mehrere Galerien und vor allem Encounters, ein neues, sehr persönliches Format, das den Besuchern 16 Kriegsgeschichten aus erster Hand näherbringt.

Im Mittelpunkt des Projekts Encounters stehen vier Nischen. Betreten Besucher diese, werden durch die beleuchteten Markierungen diskret lebensgroße Figuren ausgelöst, die auf realen Persönlichkeiten aus dem Ersten Weltkrieg basieren. Jede Geschichte entfaltet sich durch ein genau choreografiertes Zusammenspiel von Bild und Ton. Dieses wird ermöglicht durch 1,25-mm-Nanolumens-LED-Displays, die die Figuren auf dem Bildschirm darstellen, durch räumliches Audio von HOLOPLOT, das jeden Gast mit Klang umhüllt, ohne in benachbarte Nischen überzugreifen, sowie durch versteckte Projektoren der Christie Inspire-Serie. Diese werfen einen nach vorne gerichteten „Portal“-Schatten, der das 2D-Bild in eine beeindruckende 3D-Illusion auf dem Boden verwandelt. Das Rückgrat der Installation bilden drei PIXERA-Medienserver (2 × PIXERA two und 1 × PIXERA zero Dual). Sie sequenzieren die Sensorereignisse und Medien so, dass, wenn eine Figur den Raum verlässt, eine andere eintritt. Dadurch bleiben Rhythmus und Intimität zwischen den einzelnen Begegnungen erhalten.

Diese reaktionsschnelle Choreografie – vom Erscheinen eines Schattens über dem Kopf über subtile Bewegungen auf dem Fliesenboden bis hin zum Erscheinen der Figur im Bildausschnitt – wird von der PIXERA-Engine orchestriert. Diese gewährleistet ein zuverlässiges, wiederholbares Timing über alle vier Portale hinweg und bewahrt gleichzeitig die Spontaneität und Menschlichkeit der Ausstellung.

PIXERA unterstützt nicht nur Encounters, sondern auch die Wiedergabe und Synchronisation von Inhalten im gesamten Museum und in der Gedenkstätte. Im Kemper-Horizons-Theater vermitteln Projektionen und ein dramatisches Diorama die brutalen Bedingungen des Grabenkriegs. Das Battlescapes-Erlebnis umgibt die Besucher hingegen mit mehreren randlos ineinander übergehenden Projektionen und versetzt sie in einen „Krater“ inmitten eines chaotischen Artillerie-Bombardements. Für diese Nicht-Encounters-Erlebnisse werden vier PIXERA two Server und ein PIXERA Control Core verwendet.

Durch die Integration in die AV-Workflow-Plattform von ISAAC verbindet PIXERA diese Multi-Space-Erlebnisse miteinander und optimiert die Abläufe für das AV-Team des Museums.

PIXERA-Prozessoren werden verwendet, um die Christie-Projektoren zu verbinden – eine nahtlose Integration, die wir an mehreren Standorten eingesetzt haben“, erläutert Chris Johnson, Vice President of Sales bei Electrosonic. „Da im Museum so viel los ist, müssen sie in der Lage sein, all diese Komplexität zu bewältigen, und dazu sind sie mehr als fähig.“ 

Johnson fügt über die Beteiligung des Teams von AV Stumpfl USA an dem Projekt hinzu: „Als wir begannen, über die Gestaltung dieses Projekts nachzudenken, kam uns sofort PIXERA als unser Medienserver-Partner in den Sinn. Sie besuchten mit uns während des gesamten Designprozesses das National WWI Museum und halfen uns dabei, die Produkte zu finden, die wir zur Erreichung unserer Ziele benötigten.“

Die während der Öffnungszeiten des Museums durchgeführte Erneuerung markiert die jüngste Phase einer langjährigen Partnerschaft zwischen dem National WWI Museum and Memorial und Electrosonic. Sie spiegelt den Wunsch des Museums wider, die Technologie in den Hintergrund zu rücken, damit die menschlichen Geschichten im Mittelpunkt stehen können. Weitere Mitwirkende an dem Projekt waren Dot Crew (Mediendesign und -produktion), Technical Artistry (Beleuchtung) und JE Dunn (Fertigung).