Vioso RX’s neuer Kern:
Die Render-Engine

 

Die Neuerungen rund um unsere neue Plattform Vioso RX drehen sich um unsere so genannte Render-Engine. Das Herzstück der Software wurde in den vergangenen fünf Jahren von Grund auf neu entwickelt, auf eine völlig neue technologische Basis gestellt und intensiv getestet“. Die neue Render-Engine basiert auf einer x64-Architektur und verwendet zahlreiche eigens ausgetüftelte Lowlevel-Algorithmen die weitestgehend bestehende Funktionen des Betriebssystems sowie der Gerätetreiber ersetzen.

Die neue Render-Engine bringt eine Menge neuer Funktionen:


Echtzeit Frame-Blending

Wenn der Content mit einer niedrigeren Framerate produziert wurde als das Display oder der Projektor unterstützt, kann die RenderEngine(tm) unserer Medienserver Zwischenframes in Echtzeit interpolieren um einen flüssigeren Gesamteindruck zu generieren.


Uncompressed media playback

Video-Kompression ist eine der größten Herausforderungen in Medien-Anwendungen heutzutage. Jeder kennt Kompressions-Artefakte wie unhomogene Farbverläufe oder verpixelte und unscharfe Bilder. Kompressions-Artefakte sind in großformatigen Projektionen besonders auffällig, weil fast alle Kompressions-Algorithmen für „kleine Anwendungen“ wie beispielsweise Smartphones oder TV-Geräte entwickelt wurden. Unterstützt werden die Formate TIFF, DPX, TGA und PNG die ohne Umwandlung direct abgespielt werden können.




Performante Codecs

Vioso RX unterstützt auch eine breite Palette an Video-Codecs wie H264, H265, HAP, ProRes, Quicktime Animation, MPEG2, WMV, MJPEG und viele andere mit höchster Bitrate und Mehrkern- oder GPU-Dekodierung.


Maximale Farbtiefe

Vioso RX wurde entwickelt um auch Mediendateien mit einer höheren Farbtiefe als 8bit pro Kanal zu verarbeiten um für die Zukunft gerüstet zu sein.




Echtzeit Farbraum-Transformation

Die Interpretation der Quell-Farbprofile (Video, Bilder) und Transformation in beliebigen Ziel-Farbraum erfolgt in Echtzeit. Dadurch ist ein einfaches Content-Handling möglich weil keine zeitraubenden Konvertierungsvorgänge erforderlich sind. Es wird in jedem Fall automatisch der volle Farbraum des Displays oder Projektors ohne Einschränkungen – wie beispielsweise auf sRGB - ausgenutzt.